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Waltersdorf
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Waltersdorf liegt am Fuße der Lausche umgeben von Wäldern und weiten Wiesenfluren. Bis in eine Höhe von 570m zieht sich das Dorf steil zu einem Gebirgspaß der Wache hinauf.
Die südliche Oberlausitz ist wahrscheinlich durch Bauern aus Franken und dem rhönhessischen Gebiet besiedelt worden. Unter der Leitung von Lokatoren ( Siedelmeistern ) wurden Waldhufendörfer angelegt. Die ersten Erwähnungen zur Ortsgründung liegen um 1360.
Am 15. Dezember 1419 kaufte der Zittauer Stadtrat Waltersdorf von Nicolaus von Warnsdorf.
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Im Jahre 1555 galt Waltersdorf als ein sehr kleines Dorf. Man zählte damals 27 Wirte ( Bauern & Gärtner ).
Ohne lohnende Erträge wurde zu dieser Zeit hier Bergbau betrieben. Die Anfänge des Steinbruchbetriebes reichen ebenfalls zurück bis etwa 1500. Man ging daran ,die nutzbare Dorfflur zu erweitern. So entstanden Saalendorf 1557, Herrenwalde um 1580, Neuwaltersdorf 1665 und Neu Sorge vermutlich um 1780. Etwa 1650 begann dann die Einwanderung von Exulanten.
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| Das brachte einen weiteren Aufschwung des Dorfes. Es entwickelte sich die Weberei. Ursprünglich stellten die Handweber nur glatte Leinwand her. Später fertigte man dann Zwillich, Drillich und kleinere Damaste. 1827 wurden in Saalendorf die ersten zwei Jacquardwebstühle aufgestellt. Die neue Technik verwandelte den Ort in ein kleines Industriedorf.
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Den Reiz eines ländlichen waldnahen Gebirgsdorfes hatte es dabei nicht verloren. In den letzten Jahren ist es sehr still in den kleinen Fabriken geworden.
Erst um 1910 begann im Oberdorfe langsam die Entwicklung des Fremdenverkehrs. Heute ist der Tourismus aus Waltersdorf nicht mehr wegzudenken. Fern von Lärm und Hektik kann man Ruhe, Erholung und Entspannung finden. Überzeugen Sie sich selbst davon.
Ein Besuch lohnt sich immer, wir freuen uns auf Sie.
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Fotos mit freundlicher Genehmigung von H. Hofmann & G. Goldberg.
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